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Energieeffienz von Beleuchtungen

Energieeffienz von Beleuchtungen

Der Einzug der LED in den in den 90er Jahren in die Lichttechnik hat die Energieeffizienz um vielen Klassen verbessert. Der Wirkungsgrad der LED wird seitdem immer höher und somit der Energiebedarf von Gebäuden und Wohnräumen immer niedrigen.

Im professionellen Umfeld wird die Energieeffizienz durch den sogenannten LENI (Lighting Energy Numeric Indicator) bestimmt. Er steht für den tatsächlichen Energieverbrauch einer gesamten Beleuchtungsanlage und wird in kWh pro Quadratmeter angegeben. Neben der klassischen Energieaufnahme der Leuchten werden hier auch die Steuerelektronik und z.B. die Ladung von Notbeleuchtungsanlagen mit eingerechnet.

Im privaten Umfeld spielt eine so genaue Berechnung keine große Rolle. Dennoch gibt es auch hier Messmethoden für die Energieeffizienz. Zu sehen sind die allseits bekannten EEK Label (Energie Effizienz Klasse). Vorgeschrieben ist diese Kennzeichnung auf Leuchtmitteln. Der Energiebedarf wird durch farbige Balken sichtbar gemacht und in Klassen von A+++ bis D eingeteilt. Die EU sieht vor ineffiziente Leuchtmittel so bald wie möglich vom Markt zu nehmen. Die Glühbirne mit Leistungen bis 60W wurde so in Stufen vom Markt genommen. Und es werden weitere Stufen folgen, die den Einsatz der im Vergleich zur LED uneffektiven einschränkt und schlussendlich verbietet.

Bis zum 31.12.2019 mussten auch Leuchten (Stehleuchten, Schreibtischleuchten, Pendelleuchten) entsprechend mit einem EEK Label versehen werden um dem Verbraucher eine schnelle Information über die Energieeffizienz liefern zu können. Da es aber unzählige Varianten von Leuchten gibt, wurde es hier schnell unübersichtlich

  • Leuchten mit fest verbautem LED Leuchtmittel in den verschiedensten Energieklassen
  • Leuchten mit austauschbarem Leuchtmittel aber nur für LED Leuchtmittel zugelassen
  • Leuchten mit austauschbarem Leuchtmittel für Glühlampen oder LED Leuchtmittel
  • Leuchten mit austauschbarem Leuchtmittel aber nicht für LED zugelassen
  • Leuchten mit einem fest verbauten UND einem austauschbaren Leuchtmitten verschiedener Klassen

Zum Januar 2020 wurde deshalb die Kennzeichnungspflicht von Leuchten am Verkaufspunkt (Point of Sales) aufgehoben.

Grundsätzlich sollte man woimmer es geht auf Leuchten und Leuchtmittel auf LED Basis zurück greifen. Die Lichtqualität, Farbtemperatur und der Farbindex sind heute schon so gut, dass sie spielend mit den traditionellen Leuchtmitteln aufnehmen können.

Die Forschung geht indes ungehindert voran und entwickelt Leuchtmitteln mit immer höherer Energieeffizienz. Und mit jedem Jahr werden qualitativ hochwertige Leuchtmittel günstiger, so dass sich auch umweltbewusste Privatpersonen die letzten Stromfresser aus den Wohnräumen eliminieren sollten.

Ob die LED langfristig die Beleuchtungstechnik der Zukunft ist kann schon heute hinterfragt werden. Eine neue Technik mit Einsatz von Laserlicht ist bereits in der Erprobungsphase und wird (z.B. beim BMW Headlight oder bei Großbildprojektoren) bereits erfolgreich eingesetzt. Mit dieser Technik lässt sich der Energieverbrauch in Lumen pro Watt weiter reduzieren und es entstehen durch das geradlinige, einwellige Licht neue technische Möglichkeiten für den Transport des Lichts.

Wer weiss, vielleicht haben wir irgendwann nur noch eine Hauptlichtquelle im ganzen Haus und das Licht wird über Glasfaserkabel an den Einsatzpunkt gebracht. Warten wir es gespannt ab, wie die Forschung voran kommt und die Verbraucher die neuen Techniken akzeptieren. Es bleibt auf jeden Fall spannend und die Zukunft wird hell.

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